770 Jahre Geschichte · 4 Minuten vom Cello

Der Dom, der seine Erbauer überdauerte.

Scrolle durch sieben Jahrhunderte voller Ehrgeiz, Stillstand, Überleben und ständiger Pflege — erzählt in sechs entscheidenden Momenten.

In die Geschichte eintauchen
1164Die Reliquien der Heiligen Drei Könige kommen nach Köln
632Jahre vom Grundstein bis zur Vollendung
157.22Meter hoch ragen die Türme
Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Ein Dom entsteht.

Aus Pilgerfahrt wird Vision

Ein Dom entsteht.

Die Reliquien der Heiligen Drei Könige machten Köln zu einem bedeutenden Pilgerziel. Am 15. August 1248 wurde der Grundstein für einen neuen gotischen Dom gelegt, der dem Schrein gerecht werden sollte.

Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Der Chor wird geweiht.

Der erste große Meilenstein

Der Chor wird geweiht.

Der Hochchor wurde geweiht und der Dreikönigenschrein erhielt seinen neuen Platz. Während dort Gottesdienste stattfanden, wuchs der Bau über Generationen weiter nach Westen.

Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Die Kräne verstummen.

Die lange Pause

Die Kräne verstummen.

Geld, Prioritäten und Baustil änderten sich. Mehr als 300 Jahre ruhte die Arbeit; der Südturm blieb unvollendet und sein hölzerner Kran schwebte über der Stadt.

Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Der mittelalterliche Traum wird vollendet.

Ein zweiter Anfang

Der mittelalterliche Traum wird vollendet.

Im Zeitalter von Industrie und bürgerlichem Aufbruch begann der Weiterbau. Nach dem wiederentdeckten mittelalterlichen Fassadenplan wurden die Doppeltürme 1880 vollendet.

Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Verwundet, aber aufrecht.

Überleben und Wiederaufbau

Verwundet, aber aufrecht.

Vierzehn schwere Sprengbomben und mehr als siebzig Brandbombentreffer richteten im Zweiten Weltkrieg große Schäden an. Chor und Querhaus öffneten 1948 wieder, das Langhaus 1956.

Künstlerische historische Interpretation des Kölner Doms: Fertig heißt niemals fertig.

Lebendiges Welterbe

Fertig heißt niemals fertig.

1996 nahm die UNESCO den Dom in die Welterbeliste auf. 2007 kam Gerhard Richters leuchtendes Südquerhausfenster hinzu; die Dombauhütte bewahrt Stein, Glas und Tragwerk bis heute.

Das letzte Kapitel wird noch geschrieben

Ein Riese aus Stein, lebendig gehalten von Menschenhand.

Wetter, Luft und Zeit machen keine Pause. Deshalb prüfen, reparieren und erneuern die Fachleute der Dombauhütte das Bauwerk fortlaufend — Detail für Detail.

Zurück im Köln von heute

Erst Geschichte. Dann Genuss.

Vom Dom erreichst du Cello in etwa vier Minuten zu Fuß — ein farbenfroher Stopp vor oder nach deinem Besuch.

Vom Dom zu Cello laufen ↗
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